Das Schweizer Kino – eine Kamera, die sieht, aber nicht eindringt
In den letzten Jahren, in denen ich die preisgekrönten Filme des Schweizer Filmpreises verfolgt und darüber geschrieben habe, zeichnet sich – auch mit Blick auf die aktuellen Preisträger – ein wiederkehrendes Muster im Schweizer Kino ab: eine hohe formale Präzision, strukturelle Disziplin und zugleich eine spürbare Distanz zwischen der Kamera und der inneren Welt der Figuren. Es ist ein Kino, das beobachtet, aber nur selten wirklich eindringt. (…)
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