19. ilb – Das Internationale Literaturfestival : Eine Veranstaltung die mehr denn je ein Echoraum der Welt ist

Der Berliner Spätsommer reimt sich auf das ilb, das Internationale Literaturfestival, sein reichhaltiges Programm, seine kulturellen und politischen Positionen und hochkarätige Gäste, die ihre Werke präsentieren und ein interessiertes und informiertes Publikum treffen. Dieses Jahr dennoch eine kleine aber bedeutende Aenderung: Für die nächsten 3 Jahre nutzt das Haus der Berliner Festspiele die Sommerpause, um die notwendigen Sanierungsarbeiten durchzuführen. Seit Jahren ist dieser Ort das pulsierende Herz des Festivals, wo sich Autoren, Leser, Presse und Fotografen in einer freundlichen Atmosphäre treffen. Das Festival hat sicherlich hervorragende Orte gefunden, die für viele von ihnen bereits in früheren Ausgaben Treffpunkte waren, aber ohne Garten, ohne “Autorenzelt” verliert das Festival leider etwas von seiner Seele des kulturellen Flanierens. Die neue Hauptveranstaltungsorte sind das Hebbel am Ufer HAU1+2, die James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel, das Collegium Hungaricum Berlin und das silent green Kulturquartier im Wedding.
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