FilmPOLSKA 2017 – Die 12. Edition des Polnischen Filmfestivals in Berlin

filmPOLSKA ist das grösste polnische Filmfestival ausserhalb seines Heimatlandes und feiert zum 12. Mal die lange Tradition des polnischen Kino.

Frei nach dem Motto „Berlin sieht Polnisch“ zeigt filmPOLSKA 2017 bis zum 10. Mai, wie die Filmemacherinnen und Filmemacher Polens das Leben, die Gesellschaft und die Welt beschreiben. Bereits etablierte ebenso wie noch aufsteigende Akteure der polnischen Filmszene liefern den Festivalbesucherinnen und -besuchern ihr Bild davon, was das zeitgenössische polnische Kino an Filmkunst zu bieten hat. International bekannte Namen wie Holland, Kieślowski und Wajda sowie vielfach ausgezeichnete Newcomer Polens wie Pawlikowski, Szumowska und Wasilewski sind  renommiertes Aushängeschild für das, was das Polnische Institut Berlin mit filmPOLSKA seit 2006 als  Einblick in das künstlerische und politische Spektrum des polnischen Films bietet. Die zahlreichen Auszeichnungen, mit denen die internationale Festivalszene das polnische Filmschaffen ehrt, stehen für  die ungebrochene Kraft des polnischen Kinos, neue Perspektiven zu eröffnen und kritischen Aussagen Wege frei zu halten.

Diesjährige Edition bildet der erstmalig stattfindende Wettbewerb für junges, progressives Kino. Der Regie-Nachwuchs Polens erhält Gelegenheit, seine Werke dem Publikum zu präsentieren und frischen Wind in die internationale Filmlandschaft zu bringen.

Auch in diesem Jahr schaut filmPOLSKA 2017 nicht nur mit cinephilem Auge auf das Filmland Polen, sondern bereitet mit zahlreichen Side-Events eine Plattform für den kulturellen Austausch zwischen  Filmschaffenden und Kinogängern. Eine Woche lang wird das Festival-Publikum einen Eindruck vom  zeitgenössischen polnischen Film vermittelt bekommen und Werke auf grosser Leinwand erleben können, die sonst nirgendwo in Deutschland und manchmal nicht einmal im Entstehungsland zu sehen sind.

Hier die Kritik von Tiere und von Komunia (auf Französisch)

Weitere Hightlights

Hommage an Andrzej Wajda mit seinen Werken aus den sechziger Jahren. Der kürzlich verstorbene Altmeister steht ebenso wie die junge polnische Generation für einen unermüdlichen Drang nach freier Ausdrucksweise in Inhalt und Form. Bereichert wird das Festivalprogramm von einer Retrospektive mit Literaturverfilmungen nach Józef Teodor Konrad Korzeniowski, bekannt als  Joseph Conrad, sowie zahlreichen Rahmenveranstaltungen wie Filmgesprächen, Film-und Kritiker-Workshops.

Begleitend zum Festival präsentiert das Polnische Institut Berlin eine Ausstellung neuer Werke der international anerkannten Künstler Agnieszka Polska aus Polen (nominiert für den Preis der Nationalgalerie 2017) und Assaf Gruber aus Israel. Im Werk beider Künstler findet sich Film als künstlerisches Gestaltungsmittel. Agnieszka Polskas neue Version des Videos „I am the Mouth“  (2017) dient gleichzeitig als Trailer der diesjährigen Festivalausgabe. In der Gegenüberstellung des Poetischen, Sinnlichen und gleichzeitig Mobilisierenden von Polskas neuer Arbeit und der Komik und Absurdität von Grubers skulpturalen („Broken Beaks“, 2017) und performativen („Story of a Scared State“, 2016) Werken, entsteht ein Spannungsverhältnis inhaltlicher wie räumlicher Natur.

filmPOLSKA 2017 3.-10. Mai 2017

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malik berkati

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Une pensée sur “FilmPOLSKA 2017 – Die 12. Edition des Polnischen Filmfestivals in Berlin

  • 18 avril 2018 à 14 h 42 min
    Permalink

    In der polnischen Kunst ist einzigartig, und die polnische Künstler sind auf der ganzen Welt bekannt. Die Filmindustrie hat eine riesige Fortschritte gemacht, aber die Produktionen haben ihren einzigartigen Charakter nicht verloren. Ich liebe Andrzej Wajdas Filme – mein Favorit ist die packende historische Film “Katyn”. Bei der Suche nach Artikeln über Wajda, lief ich in Info auf den Wajda Kunstprojekt. Ich dachte mir, wie wäre es mit Polen? Eine kulturelle Reise in die berühmte polnische Regisseur gewidmet ist eine tolle Idee, und durch die Unterstützung der Wajda Kunst Projekt, können Sie auf dieser Reise zu einem sehr günstigen Preis: https://multiartprojects.com/de/

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