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Recit / Bericht

Cinéma / KinoCulture / KulturRecit / Bericht

Schweizer Filmpreis 2026: Ordnung, Druck und der Mensch im Alltag

Bei der Verleihung des Schweizer Filmpreises der Swiss Film Academy in Zurich zeichnete sich in diesem Jahr ein klares Bild des Schweizer Kinos ab. Heldin von Petra Volpe wurde als bester Spielfilm ausgezeichnet. Während Bagger Drama von Piet Baumgartner die Preise für die besten Darsteller (Phil Hayes und Bettina Stucky) erhielt und À bras-le-corps von Marie-Elsa Sgualdo in der Kategorie Kamera (Benoit Dervaux) hervorstach, setzte I Love You, I Leave You von Moris Freiburghaus im Dokumentarfilm eigene Akzente. Die Ehrung von Villi Hermann erinnerte daran, dass die genaue, gesellschaftlich wache Beobachtung im Schweizer Kino eine lange Tradition hat—wie schon in seinem Film Bankomatt, der die Beziehung zwischen Mensch und ökonomischen Strukturen thematisierte. (…)

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Cinéma / KinoCulture / KulturMusique / MusikRecit / Bericht

Cinezik à Paris – une édition riche et éclectique : Palmarès de la Création musicale du 7ème art européen

La sélection du Palmarès de la Bande Originale (PEBO), pensée et élaborée par Benoît Basirico sous le label Cinezik, a offert au public un aperçu de la diversité et de l’excellence de la création musicale dans le septième art européen. Des fictions majoritairement produites sur le Vieux Continent – à l’exception de celles issues de Grande-Bretagne – mais également des jeux vidéo, des documentaires, des films d’animation et des séries télévisées datant de l’année écoulée ont été sélectionnés. Chaque œuvre retenue devait impérativement proposer sa bande originale disponible à l’écoute isolée, que ce soit sur support physique ou en format numérique. (…)

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Brève / KurznachrichtCinéma / KinoCulture / KulturRecit / Bericht

Cinema at the Frontline: The Oscars in the Era of Perpetual Conflict

The 2026 Oscars, the 98th Academy Awards, took place on March 15, but this year the ceremony felt less like a celebration and more like a reflection—an echo of a world caught in a relentless chain of crises. From the war in Ukraine to the devastation in Gaza, and the escalating tensions between Iran, Israel, and the United States, the global landscape has shifted into a state where conflict no longer appears as an exception, but as a recurring condition. (…)

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Berlinale 2026Cinéma / KinoCulture / KulturRecit / Bericht

Berlinale 2026 — In the Dark, Between Fracture and Understanding

For me, a festival does not begin with light.
It begins with darkness.
With that moment when the house lights fade and no image has yet touched the screen. I hold my breath. I do not know what will break first: the silence of the room or my own certainties. (…)

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Berlinale 2026Cinéma / KinoCulture / KulturRecit / Bericht

Berlinale 2026 – Special: Filme aus diversen Genres für die breitere Zuschauermenge

Wie in jedem Jahr war auch diesmal das Special die Sektion, die unter dem Motto Gala Filme bot, die einen hohen Unterhaltungswert haben und meist bekannte Schauspieler auf den roten Teppich bringen. Aber es gab auch unterhaltsamere Dokumentarfilme für ein grösseres Publikum und drei Mitternachtsfilme, bestehend aus zwei Horrorfilmen und einer Musikdokumentation. Abgerundet wurde dies durch sechs Serien. (…)

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Berlinale 2026Cinéma / KinoCulture / KulturRecit / Bericht

Berlinale 2026 – Forum: Highlights aus Spiel- und Dokumentarfilmen

Auch in diesem Jahr haben Barbara Wurm und ihr Team es erneut geschafft, ein sehr interessantes und vielschichtiges Programm zusammenzustellen. Die Bandbreite reichte von Dokumentarfilmen aus der ganzen Welt bis hin zum indonesischen Horrorfilm. Bei der guten Qualität freut man sich schon auf das Programm im nächsten Jahr. (…)

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Berlinale 2026Cinéma / KinoCulture / KulturRecit / Bericht

Berlinale 2026 – Wettbewerb: Vielfalt des Independent-Films

Die Berlinale-Leiterin Tricia Tuttle baute in ihrem zweiten Jahr voll auf den unabhängigen internationalen Film aus aller Welt. Und stellte mit ihren Mitarbeitern ein Programm zusammen, das aus allen Genres etwas zu bieten hatte. Neben Dramen und politischen Geschichten auch Jazzfilm, Dokumentarfilm, Western, japanisches Anime und sogar einen Horrorfilm. Nicht jeder Film wusste zu überzeugen, aber es gab auch eine Menge Gutes zu entdecken. Jurypräsident Wim Wenders und seine Jury hatten die Qual der Wahl. Leider wurde vieles von politischen Diskussionen und Polemiken überschattet, wo doch die Filmkunst im Zentrum stehen sollte. (…)

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Berlinale 2026Cinéma / KinoCulture / KulturRecit / Bericht

Berlinale 2026 – Panorama: Starke Spielfilme, schwache Dokumentarfilme

Die Schere zwischen Spiel- und Dokumentarfilmen ging dieses Jahr stark auseinander. Während das Spielfilmangebot qualitativ überzeugte, waren nur drei Dokumentationen wirklich gut. Die übrigen Produktionen boten kaum neue Erkenntnisse, waren entweder gut gemeint oder schlicht überflüssig. Gut waren die Schriftstellerinnen-Porträt Siri Hustvedt – Dance around yourself von Sabine Lidl, die die Erfolgsautorin und Frau des verstorbenen Paul Auster porträtiert, Bucks Harbour von Pete Muller, der das harte Leben und die verschärfte Männlichkeit im amerikanischen Fischerort Downeast Maine zeigt, und Tristan Forever von Tobias Noelle und Loran Bonnardot, in dem ein Pariser Arzt auf die abgelegenste bewohnte Insel der Welt auswandern will.
Nun zur Auswahl aus den Spielfilmen (…)

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Berlinale 2026Cinéma / KinoCulture / KulturRecit / Bericht

Berlinale 2026 – Generation: Schöne Filme für Kinder, Erwachseneres für Jugendliche

Wie in jedem Jahr teilte sich die Sektion in Kinderfilme (Kplus) und Filme für Jugendliche (14Plus) auf. Das Kplus-Programm hatte diesmal in allen Fällen sehr schöne, kindgerechte Filme. Bei 14Plus gab es eine grosse Bandbreite. Da war vom brasilianischen Sklavendrama, Familien-Scheidungsdrama, trashigem Punkfilm bis zum Horrorfilm alles vertreten. (…)

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Cinéma / KinoCulture / KulturRecit / Bericht

Umfangreiche deutsche Werkschau beim 55. IFFR 2026

28 Filme made in Germany liefen beim diesjährigen Internationalen Filmfestival von Rotterdam. Während sie bei der Preisverleihung keine Rolle spielten, eroberten Amrum und Der verlorene Mann (The Fading Man) zumindest die Herzen des Publikums und schafften es auf die vorderen Plätze von deren Hitparade. Cate Blanchett liess es sich nicht nehmen, den ersten Filmjahrgang des Displacement Film Fund’s vorzustellen, und eine Fortsetzung des Programms anzukündigen. (…)

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