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Horrorfilm

Berlinale 2026Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale 2026 – Special: Saccharine – Wenn Schlankheitswahn zum Horror wird

Saccharine ist der neue Horrorfilm von Regisseurin Natalie Erika James aus Australien. Nach einigen Kurzfilmen drehte sie 2020 den Horrorfilm Relic-Dunkles Vermächtnis, der im Fantasyfilmfest lief und danach als DVD erschien. Letztes Jahr folgte Apartment 7A, die Vorgeschichte zu Rosemaries Baby. Bei uns zu streamen auf Paramount Plus. (…)

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Berlinale 2026Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale 2026 – Special: Monster Pabrik Rambut (Sleep No More) – Vielschichtiger Ausflug ins Horrorgenre des Indonesiers Edwin

Der indonesische Regisseur Edwin macht seit vielen Jahren interessante Filme. Doch ausser seinem Berlinale-Wettbewerb-Film Die Nacht der Giraffe von 2012, der bei uns auch im Kino lief, blieb er hierzulande eher ein Unbekannter. Seine frühen Filme waren hier nur selten zu sehen; sein letzter, eine grössere Produktion (Vengeance Is Mine, All Others Pay Cash von 2024) war bei uns leider auch noch nicht zu sehen. Einen Horrorfilm hat er aber bisher noch nie gedreht. Aber das merkt man seinem neuen Film nicht an. Wenn man nicht wissen würde, dass Edwin Indonesier ist, würde man denken, dass es sich um einen japanischen Horrorfilm handelt. Schwarze Wallehaare, sonst typisch für japanische Geister- und Dämonenfilme, sind auch hier ein Merkmal für das Auftreten der Dämonen. (…)

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Cinéma / KinoCulture / Kultur

Weapons – Die Stunde des Verschwindens — Was geschah mit den 17 verschwundenen Kindern?

Die Geschichte basiert auf wahren Gegebenheiten. Dies wird zumindest von der Erzählstimme am Anfang behauptet. Und wurde nur verschwiegen, weil es zu unglaublich scheint. Ob nun echt oder erfunden, was wahrscheinlicher scheint, spannend und gruselig wird es im nun folgenden Film. (…)

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Cinéma / KinoCulture / Kultur

Blood & Sinners – Schwarze Geschichte und Vampirblutrausch

Die Zwillinge Elijah und Elias Smoke sind reich geworden in Chicago zu Beginn der 30er Jahre als Mitarbeiter von Gangsterkönig Al Capone. Doch sie wollen ein neues Leben beginnen, weg vom Kriminellen, und kehren in ihr Heimatstädtchen Clarksdale, Mississippi zurück. 1932 ist die Sklaverei auch in den Südstaaten abschafft, aber der alltägliche Rassismus ist stets zu spüren. Die Zwillinge kaufen eine stillgelegte Mühle mit Inventar und Grundstück für viel Geld vom Boss des angeblich nicht mehr agierenden Ku-Klux-Klan. Dort wollen sie eine Juke-Bar eröffnen, um mit der schwarzen Bevölkerung, den Blues zu feiern und das Leben legal zu geniessen. Auch wenn sie gleich nach der Ankunft zwei Diebe anschiessen, nur um zu zeigen, dass sie das Sagen haben. (…)

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Berlinale 2022Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale 2022 – Berlinale Special: Occhiali neri (Dark Glasses) – Die Rückkehr des Giallos

(…) Und nach zehn Jahren nun diese furiose Rückkehr zum Giallo. In Rom geht ein Mörder an Luxus-Prostituierten um. Während einer Sonnen-Eklipse wird Diana (Ilenia Pastorelli) zu seiner auserkorenen Beute. Auf der Flucht vor ihm rast sie in ein anderes Auto, was den Tod der Eltern des kleinen chinesischen Jungen Chin (Xinyu Zhang) zur Folge hat. Sie selbst verliert dabei ihr Augenlicht und wird blind. Als sie Chin im Waisenhaus bei Nonnen eine Uhr schenken will, will der Junge erst nichts mit ihr zu tun haben. Aber dann reisst er aus und versteckt sich bei ihr zuhause (…)

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Berlinale 2021Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale 2021- Panorama : Censor, ein psychologischer Horrorfilm von Prano Bailey-Bond

Der Film beginnt wie ein typischer 80er Jahre– Horror-Slasher mit Störungen und der schlechten Bildqualität einer alten Videokassette. Schnell sieht man jedoch, wie eine Hand einen Videorekorder stoppt und eine leicht absurde Diskussion über notwendige Schnitte für eine kommerzielle Auswertung im Kino oder auf Video beginnt. Enid Baines (die irische Schauspielerin Niamh Algar, die vor allem durch die Serie PURE bekannt wurde), ist eine jener Mitarbeiter bei der englischen BFBC, die dafür sorgen soll, das besonders gewalttätige Szenen bearbeitet werden, damit Zuschauer vor psychischen Schäden bewahren werden. Man befindet sich im England der achtziger Jahre der Margret Thatcher, in dem die immer stärker werdende Gewalt im Lande auf die Nachahmung sogenannter Video Nasties geschoben wurde, anstelle die wirklichen Ursachen wie die Politik Frau Thatchers und der immer höheren Arbeitslosigkeit in den Mittelpunkt zu rücken. Enid nimmt ihre Arbeit sehr ernst und will Menschen vor Schäden bewahren. Als ein grausamer Mordfall dem Inhalt einer ihrer freigegebenen Filme gleicht und ihr Name bekannt wird, ist sie geschockt und ihre unterdrückten  psychischen Probleme gewinnen langsam Oberhand.
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