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Berlinale special

Berlinale 2026Cinéma / KinoCulture / KulturRecit / Bericht

Berlinale 2026 – Special: Filme aus diversen Genres für die breitere Zuschauermenge

Wie in jedem Jahr war auch diesmal das Special die Sektion, die unter dem Motto Gala Filme bot, die einen hohen Unterhaltungswert haben und meist bekannte Schauspieler auf den roten Teppich bringen. Aber es gab auch unterhaltsamere Dokumentarfilme für ein grösseres Publikum und drei Mitternachtsfilme, bestehend aus zwei Horrorfilmen und einer Musikdokumentation. Abgerundet wurde dies durch sechs Serien. (…)

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Berlinale 2026Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale 2026 – Special: Saccharine – Wenn Schlankheitswahn zum Horror wird

Saccharine ist der neue Horrorfilm von Regisseurin Natalie Erika James aus Australien. Nach einigen Kurzfilmen drehte sie 2020 den Horrorfilm Relic-Dunkles Vermächtnis, der im Fantasyfilmfest lief und danach als DVD erschien. Letztes Jahr folgte Apartment 7A, die Vorgeschichte zu Rosemaries Baby. Bei uns zu streamen auf Paramount Plus. (…)

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Berlinale 2026Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale 2026 – Special: Monster Pabrik Rambut (Sleep No More) – Vielschichtiger Ausflug ins Horrorgenre des Indonesiers Edwin

Der indonesische Regisseur Edwin macht seit vielen Jahren interessante Filme. Doch ausser seinem Berlinale-Wettbewerb-Film Die Nacht der Giraffe von 2012, der bei uns auch im Kino lief, blieb er hierzulande eher ein Unbekannter. Seine frühen Filme waren hier nur selten zu sehen; sein letzter, eine grössere Produktion (Vengeance Is Mine, All Others Pay Cash von 2024) war bei uns leider auch noch nicht zu sehen. Einen Horrorfilm hat er aber bisher noch nie gedreht. Aber das merkt man seinem neuen Film nicht an. Wenn man nicht wissen würde, dass Edwin Indonesier ist, würde man denken, dass es sich um einen japanischen Horrorfilm handelt. Schwarze Wallehaare, sonst typisch für japanische Geister- und Dämonenfilme, sind auch hier ein Merkmal für das Auftreten der Dämonen. (…)

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Berlinale 2026Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale 2026 – Film d’ouverture consensuel pour un sujet brûlant : No Good Men de Shahrbanoo Sadat

Les films d’ouverture des grands festivals sont toujours délicats à programmer pour les directeur·ices artistiques et à chroniquer pour les journalistes. Censés être le coup d’envoi flamboyant qui annonce l’état d’esprit de la manifestation à venir, ils peinent souvent à contenter les festivalier·es, chacun·e ayant ses attentes : les photographes et le public veulent des étoiles sur le tapis rouge, les critiques du contenu, de l’artistique, ou même du pétaradant… Et à la fin, c’est souvent, au mieux, quelque chose d’assez fade, au pire, une catastrophe. (…)

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Berlinale 2025Cinéma / KinoCulture / KulturRecit / Bericht

Berlinale Special 2025 – Alles dabei: Von der Science Fiction-Grossproduktion bis zum politischen Dokumentarfilm

Der wohl teuerste Film im Programm war Mickey 17. Der koreanische Regisseur Bong Joon-Ho zeigt in seinem ScienceFiction-Film (dem Nachfolger des Oscar-gekrönten Parasite), wie weit es gehen könnte in der Zukunft und bleibt damit seinem Hauptthema, dem Humanismus und was passieren kann, wenn die Reichen und Mächtigen alles machen können, treu. Mickey Barnes (Robert Pattinson) muss vor Schuldeneintreibern fliehen und meldet sich zu einer Mission ins All, bei der ein entfernter Planet kolonialisiert werden soll. Er liest das Formular, das er unterschreibt, jedoch nicht, und wird so zu einem Expendable, einer Person, deren Gehirn gespeichert, der Körper getötet und im Feuer entsorgt und dann in einem Printer immer wieder ausgedruckt wird. Ein ideales Versuchskaninchen, mit dem man alles machen kann. (…)

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Berlinale 2025Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale 2025 – Berlinale Special: Die Morde von Hanau im Licht anhaltenden Rassismus in Deutschland

Wieder finden Gedenkfeiern statt die Verbesserung und Aufklärung versprechen. Die Hinterbliebenen der Mordopfer empfindet dies vor allem als Trauerfeiertourismus. Eine Gedenkfeier wurde ohne ihre aktive Organisationsteilnahme geplant, am Ort der Gräber der Getöteten. Sie selbst wurden lediglich eingeladen, daran teilzunehmen. (…)

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Berlinale 2024Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale 2024 – Special: Genrefilme, Arthaus und Dokumentationen

Die Sektion Special war auch in diesem Jahr das Auffangbecken für Produktionen, die einen grossen Unterhaltungswert für ein breiteres Publikum bieten, aber auch verschärfte Arthausfilme a la Tsai Ming- liang und grössere Dokumentarfilme à la Nicolas Philibert, der im letztem Jahr den goldenen Bären gewann. Das auch hier nicht alles wirklich gut war ist schade. (…)

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Berlinale 2023Cinéma / KinoCulture / KulturRecit / Bericht

Berlinale 2023 – Bericht aus der Sektion Berlinale Special

In diesem Jahr eröffnete das Festival nicht mit einem Film im Wettbewerb, sondern mit einem Film vom Special. Das Sammelbecken für Filme für ein grösseres, normales Kinopublikum, Dokumentarfilme und in diesem Jahr auch mehrere Genrefilme. She Came To Me von Rebecca Miller (hier die Kritik von Malik Berkati auf Französisch) war ein Opener, den Festivals gerne zur Eröffnung haben. Eine harmlos, nette Geschichte mit mehreren Stars, die auch persönlich anwesend waren und zumindest für das eine oder andere Schmunzeln sorgten. Ein Komponist mit Schreibblockade (Peter Dinklage) muss in einigen Wochen eine neue Oper abliefern. Auch seine Ehe läuft nicht wirklich toll (die Ehefrau wird von Anne Hathaway gespielt). Als er beim Gassigehen mit dem Hund eine Schlepperkapitänin (Marisa Tomei) trifft, die sofort auf ihn steht und mit ihm schläft, wird  dies zu seiner neuen Oper. Doch nun wird er seine Muse nicht mehr los. Ein hübscher Film, nicht mehr und nicht weniger. (…)

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Berlinale 2023Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale Special 2023 : Infinity Pool – Ein Horrortrip in die Abgründe der menschlichen Psyche

Brandon Cronenberg schickt sich an die Nachfolge für Filme im Stil seines Vaters David Cronenberg anzutreten. Der Regisseur hatte neben zwei Kurzfilmen 2012 mit seinem nicht sehr überzeugenden Langfilmdebut Antiviral begonnen, wie sein Vater Filme zu machen, die immer auch dem Genre Bodyhorror zuzuordnen sind. 2020 folgte Possessor, der sein Potenzial zeigte. Mit Infinity Pool ist ihm nun eine gute Mischung aus Science Fiction, Horror und dem psychologischen Porträt eines Mannes in einer Extremsituation gelungen. Dies ist an einigen Stellen, wenn man eher von harmloserem Gemüt ist, sehr blutig und unangenehm anzusehen. (…)

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Berlinale 2022Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale 2022 – Berlinale Special: Incroyable mais vrai (Incredible but true) von Quentin Dupieux

(..)In seinem neuen Film Incroyable mais vrai  werden zwei Geschichten verwoben, denen das Thema Jugendwahn und das nicht gute Umgehen mit dem Altern das Thema sind. Alain (Alain Chabat, bereits Hauptdarsteller in Réalité) und seine Frau Marie (Lea Drucker), ein in die Jahre gekommenes Ehepaar, wollen sich ein neues Haus kaufen. Als der Makler ihnen sagt, es hätte einen Mehrwert, sind sie kurz erstaunt, nehmen es aber schnell als Wahrheit zur Kenntnis: durch eine Falltür im Keller gelangen sie wieder in dieselben Räume des Hauses, aber 12 Stunden in der Zukunft und 3 Tage jünger als zuvor. Also ein Haus mit eingebauter Zeitmaschine.(…)

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