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Berlinale

Berlinale 2026Cinéma / KinoCulture / KulturRecit / Bericht

Berlinale 2026 — In the Dark, Between Fracture and Understanding

For me, a festival does not begin with light.
It begins with darkness.
With that moment when the house lights fade and no image has yet touched the screen. I hold my breath. I do not know what will break first: the silence of the room or my own certainties. (…)

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Berlinale 2026 – Special: Filme aus diversen Genres für die breitere Zuschauermenge

Wie in jedem Jahr war auch diesmal das Special die Sektion, die unter dem Motto Gala Filme bot, die einen hohen Unterhaltungswert haben und meist bekannte Schauspieler auf den roten Teppich bringen. Aber es gab auch unterhaltsamere Dokumentarfilme für ein grösseres Publikum und drei Mitternachtsfilme, bestehend aus zwei Horrorfilmen und einer Musikdokumentation. Abgerundet wurde dies durch sechs Serien. (…)

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Berlinale 2026 – Forum: Highlights aus Spiel- und Dokumentarfilmen

Auch in diesem Jahr haben Barbara Wurm und ihr Team es erneut geschafft, ein sehr interessantes und vielschichtiges Programm zusammenzustellen. Die Bandbreite reichte von Dokumentarfilmen aus der ganzen Welt bis hin zum indonesischen Horrorfilm. Bei der guten Qualität freut man sich schon auf das Programm im nächsten Jahr. (…)

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Berlinale 2026 – Wettbewerb: Vielfalt des Independent-Films

Die Berlinale-Leiterin Tricia Tuttle baute in ihrem zweiten Jahr voll auf den unabhängigen internationalen Film aus aller Welt. Und stellte mit ihren Mitarbeitern ein Programm zusammen, das aus allen Genres etwas zu bieten hatte. Neben Dramen und politischen Geschichten auch Jazzfilm, Dokumentarfilm, Western, japanisches Anime und sogar einen Horrorfilm. Nicht jeder Film wusste zu überzeugen, aber es gab auch eine Menge Gutes zu entdecken. Jurypräsident Wim Wenders und seine Jury hatten die Qual der Wahl. Leider wurde vieles von politischen Diskussionen und Polemiken überschattet, wo doch die Filmkunst im Zentrum stehen sollte. (…)

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Berlinale 2026 – Forum: Effondrement (Collapse) von Anat Even – Eine freie Stimme Israels

Auf der Berlinale 2026 wurde ein einzigartiges Werk des politischen Widerstandes präsentiert. Die Rhetorik des öffentlichen politischen Diskurses verwechselt strategisch systematisch „israelische Interessen“ mit den Interessen der Regierung Netanyahus. Dies gilt in beschämender Weise auch für ein Waffenlieferendes und Waffenkaufendes (!) mit Israel verbündetes Land wie Deutschland. Konsequenterweise werden pro-palästinensische Stellungnahmen unmittelbar als „antisemitisch“ gebrandmarkt. Das aktuell letzte ins Rampenlicht getretene Opfer dieser Strategien ist die Berlinale-Festivalleiterin Tricia Tuttle. Politische Interessen wollen jetzt die Freiheit der Meinungsäusserung einschränken und die politische Relevanz der Filme unter Kontrolle bringen: Sie wollen die lange Tradition des weltweit anerkannt politischsten Festivals der A-Kategorie brechen. Die Festivalleiterin soll gehen, weil der palästinensische Regisseur des preisgekrönten Werkes Chronicles From the Siege in seiner Rede während der Abschlussveranstaltung an die Mitverantwortung der Bundesrepublik an einem laufenden Völkermord erinnerte. (…)

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Berlinale 2026 – Forum : River Dreams de Kristina Mikhailova – Un poème politique au fil de l’Aksay. Rencontre

River Dreams, premier documentaire kazakh sélectionné à la Berlinale et présenté dans la section Forum Special, a été récompensé le week-end dernier par le Prix du Jury œcuménique.
Il s’agit du premier long métrage de la réalisatrice Kristina Mikhailova. Plus qu’un simple documentaire, le film explore les frontières hybrides entre composition et mise en scène, tout en laissant émerger les voix féminines d’une génération qui ose aborder des sujets longtemps demeurés tabous. Les protagonistes, rencontrées le long de la rivière Aksay – qui prend sa source dans les glaciers du Kazakhstan avant de se perdre dans la steppe – dessinent le portrait d’une société encore corsetée, mais aussi celui de femmes résolues, aspirant à leur propre souveraineté. (…)

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Berlinale 2026 – Panorama: Starke Spielfilme, schwache Dokumentarfilme

Die Schere zwischen Spiel- und Dokumentarfilmen ging dieses Jahr stark auseinander. Während das Spielfilmangebot qualitativ überzeugte, waren nur drei Dokumentationen wirklich gut. Die übrigen Produktionen boten kaum neue Erkenntnisse, waren entweder gut gemeint oder schlicht überflüssig. Gut waren die Schriftstellerinnen-Porträt Siri Hustvedt – Dance around yourself von Sabine Lidl, die die Erfolgsautorin und Frau des verstorbenen Paul Auster porträtiert, Bucks Harbour von Pete Muller, der das harte Leben und die verschärfte Männlichkeit im amerikanischen Fischerort Downeast Maine zeigt, und Tristan Forever von Tobias Noelle und Loran Bonnardot, in dem ein Pariser Arzt auf die abgelegenste bewohnte Insel der Welt auswandern will.
Nun zur Auswahl aus den Spielfilmen (…)

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Berlinale 2026 – Generation: Schöne Filme für Kinder, Erwachseneres für Jugendliche

Wie in jedem Jahr teilte sich die Sektion in Kinderfilme (Kplus) und Filme für Jugendliche (14Plus) auf. Das Kplus-Programm hatte diesmal in allen Fällen sehr schöne, kindgerechte Filme. Bei 14Plus gab es eine grosse Bandbreite. Da war vom brasilianischen Sklavendrama, Familien-Scheidungsdrama, trashigem Punkfilm bis zum Horrorfilm alles vertreten. (…)

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Berlinale 2026 – Compétition : Kurtuluş (Salvation) d’Emin Alper – La mécanique du fanatisme

Emin Alper s’est inspiré d’un événement tragique survenu en 2009 dans un village kurde de Turquie pour son nouveau film Salvation : douze membres d’une même famille avaient attaqué un mariage, tuant quarante-quatre personnes, dont des femmes et des enfants. À partir de ce fait divers, le réalisateur turc interroge une question universelle : quelle est la mécanique de manipulation et de fanatisation qui amène des individus ordinaires à commettre des actes de violence collective, jusqu’au massacre, voire au génocide ? (…)

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Berlinale 2026 — Competition: Witnessing Violence — Josephine and the Moral Tension of Berlinale

The 76th Berlin International Film Festival (Berlinale) unfolded this year with a sense of recalibration. After several editions that many critics described as uneven, the festival—now under the leadership of Tricia Tuttle, formerly the director of the BFI London Film Festival — seemed to regain a clearer curatorial direction. The competition program brought together a wide range of cinematic voices, perspectives, and aesthetic approaches. While the Berlinale has always maintained a strong commitment to politically engaged cinema, this year’s selection appeared to strive for a better balance between political themes and cinematic craft. (…)

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