Abfallprodukte der Liebe – Die Akademie der Künste Berlin zeigt eine Ausstellung über Leben, Werk und Freundschaft dreier Künstler

Elfi Mikesch, Rosa von Praunheim und Werner Schroeter sind die Themen der am 17. Mai eröffneten Ausstellung. Sehr bewusst wählte man den Tag, welcher dem Kampf gegen Homophobie gewidmet ist.

Die drei Künstler eint ihre teils freundschaftliche, teils amouröse, teils arbeitsbedingte Beziehung untereinander. Alle waren sie mindestens eine Zeitlang Teil der (West-)Berliner Subkultur, alle liebten, teils oder ausschließlich, gleichgeschlechtlich, alle waren sie Filmschaffende, wenngleich auch alle weit darüber hinaus künstlerisch tätig.
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Berlinale 2018 – Minatomachi (Inland Sea) in Forum und The Silk and the Flame in Panorama

Die beiden in unterschiedlichen Sektionen der Berlinale gezeigten Filme ergäben ein reizvolles Double Feature. Beide zeigen uns abgeschiedene kleinste Ortschaften, in Japan der eine, in China der andere. Beide befassen sich eingehend mit den Themen des Alterns und dessen tiefgreifenden Folgen. Beide erzielen ihre Wirkung mit angenehm zurückhaltenden Mitteln, beide verlassen sich auf die Bildkraft des Schwarz-Weiss.
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Berlinale 2018 – Panorama: Idris Elba gibt sein Regie Debüt mit Yardie

Das 1992 veröffentlichte Buch von Victor Headley über Jamaikaner im London der 80er hatte es Multitalent und Filmstar Idris Elba gleich angetan: dieser Stoff sollte seine erste große Regie Arbeit werden. Das ist nicht eben schwer zu verstehen: ein Gangsta Sujet mit reichlich Pop Kultur, viel Gewalt, pittoresken Schauplätzen und einem Helden im Dauerkonflikt zwischen Gut und Böse.
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Entbehrlicher Sonderzug – Kenneth Branagh und sein nicht ganz selbstloses Remake von Mord im Orient Express

Warum verfilmt man diesen Stoff im Jahre 2017 erneut? Das war die spannendste Frage angesichts des All Star Vehikels, dass Kenneth Branagh da auf die Schiene gebracht hat. Sicher, der « Orient Express » ist von den Krimis der legendären Agatha Christie einer der berühmtesten, doch was hat man dem hinzuzufügen, was weder Sidney Lumets grandioser Film von 1974, noch die späteren, durchaus zu Recht weniger bekannten beiden Verfilmungen noch nicht auf die Leinwand brachten?
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Die Zukunft politischer Entscheidungen ?

Frank B. Halfar, Berlin Von Digitalisierung, dumbing down und dem Zwang zum Entertainment Jedes Jahr im Herbst lädt die Konrad

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Viharsarok – ein ungarisch-deutscher Versuch über homosexuelle Emanzipaton, wo sie noch das Gegenteil von selbstverständlich ist

Schwule Fussballer sind dieser Tage ja ungemein angesagt als Thema öffentlicher Diskussion, insofern kann man dem ungarischen Regisseur Ádám Császi

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„Before Midnight“ – Was macht ein Sequel auf einem Filmfestival?

Die Frage nach der Existenzberechtigung einer Fortsetzung, gar dem dritten Film einer „Serie“ bei solchem Anlass könnte mit einiger Polemik leichtens gestellt werden, zumal Berlinale Bashing, insbesondere was die Auswahl der Filme für den Wettbewerb angeht, mit jedem Tag des Festivals lauter und stärker wird, sicher nicht ganz ohne Berechtigung.
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I Kóri („Die Tochter“) – griechische Ödnis im Forum

Wie war das noch mit den vielen Fröschen, die man küssen muss, bevor einer sich zum Prinzen wandelt? In der Version für ein Film-Festival gilt durchaus Ähnliches: gerade in den „avantgardistischen“ Sparten muss man etliche Gurken ertragen, bevor man auf eine lohnende Entdeckung stösst.
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