Die Akademie der Künste (AdK) fordert erneut Freilassung Julian Assanges

(…) In einem Brief an die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Claudia Roth, hat sich Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel tief besorgt über die aktuelle Entwicklung im Fall Assange gezeigt. Sie wiederholte die Forderung der Akademie der Künste, dass sich die deutsche und die europäische Politik für die Freilassung des Journalisten, Publizisten und Verlegers vehement einsetzen solle. (…)

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Die Akademie der Künste in Berlin veranstaltet am 23.03.2022 ein Solidaritätskonzert – Songs of Wounding

Im Zentrum steht ein Konzert der ukrainischen Sängerin Mariana Sadovska unter dem Titel „Songs of Wounding“. In einer umfangreichen Recherche hat die Sängerin und Performerin Audioaufnahmen in ukrainischen Dörfern gemacht und dabei verschiedene, im kollektiven Gedächtnis vergessene Gesangstechniken erforscht.
Begleitend zum musikalischen Teil setzen literarische und künstlerische Stimmen aus der Region und Deutschland ein Zeichen für grenzüberschreitende Solidarität. Mit dabei sind u. a. die Musikerinnen Ganna Gryniva und Viktoria Leléka, der Musiker und Autor Yuriy Gurzhy sowie die Dramatikerin Sasha Marianna Salzmann. Es schliesst sich ein Gespräch zwischen dem Berliner Kultursenator Klaus Lederer und Esra Küçük, Geschäftsführung der Allianz Kulturstiftung, zu Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten für Künstler*innen im Exil an. (…)

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AdK22 : „What Matters“ – Werkpräsentation JUNGE AKADEMIE der AdK Berlin

Endlich, nach zwei Jahren Pandemie, die alle kulturellen Aktivitäten einschränkte, kann die Akademie der Künste die Werke von den 29 Stipendiat*innen der Jungen Akademie zeigen!

What Matters ist zugleich Fragestellung und Statement der diesjährigen Werkpräsentation der JUNGEN AKADEMIE, des internationalen Artist-in-Residence-Programms der Akademie der Künste. In einer Ausstellung und einem vielfältigen Programm präsentieren 29 Stipendiat*innen aller Kunstsektionen der Akademie Sound- und Videoinstallationen, Filme, Fotografien, Skulpturen, Gemälde und Performances. Die Arbeiten entstanden während der Aufenthalte in den Akademie-Ateliers im Hansaviertel in Berlin und in der Villa Serpentara in Olevano, Italien. What Matters stellt die individuellen Ansätze der Künstler*innen in den Fokus; sie vereint der Antrieb, künstlerisch Zeugnis abzulegen, poetischer Widerstand und das Imaginieren nachhaltiger Zukünfte im Angesicht globaler Kippmomente – ob klimatischer oder politischer Natur. (…)

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Die Akademie der Künste veröffentlicht Online-Angebote – Theater, Ausstellung, Podcast-Reihe, virtuelles Festival, Gesprächsreihe, …

Fernsehmittschnitt von Bertolt Brechts Mutter Courage und ihre Kinder mit Helene Weigel in der Hauptrolle

Eine legendäre Inszenierung ist hier wahrzunehmen: Mutter Courage und ihre Kinder in der Regie von Bertolt Brecht und Erich Engel mit Helene Weigel in der Hauptrolle. Die Aufzeichnung des Deutschen Fernsehfunks (DDR) zeigt eine Vorstellung aus dem Jahr 1957 und entspricht der Inszenierung, aus der das sogenannte „Couragemodell“ hervorging – ein Modellbuch mit Fotos und Anweisungen, das zum verbindlichen Muster für alle weiteren Inszenierungen des Stücks wurde.
Die Aufzeichnung ist bis zum 31.12.2020 verfügbar. Berliner Ensemble „BE on demand“
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Die Akademie der Künste in Berlin fordert humanen und rechtsstaatlichen Umgang mit Julian Assange

Die Akademie der Künste zeigt sich besorgt um den Zustand von Julian Assange. Wie der Journalist, Publizist und Verleger in seiner unbegründet weiterlaufenden Isolationshaft im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh behandelt wird, zeigt ein Fehlen rechtsstaatlicher Standards.
Der bisherige gerichtliche Umgang mit Julian Assange ist ein Beispiel der Erosion demokratischer Grundwerte. Die zu erwartende Überstellung an US-amerikanische Gerichte mit dem dort neu geltenden Espionage Act wird weitreichende Konsequenzen für die Situation aller Journalistinnen und Journalisten weltweit haben, in der direkten Folge auch für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler. Bedroht ist nichts weniger als die Freiheit des Wortes. Julian Assange ist das Exempel, das statuiert wird, um eine Einschüchterung und Schwächung der vierten Instanz zu erwirken. Einem Angriff auf die Freiheit der Presse, der Wissenschaft und der Kunst darf nicht über vermeintlich demokratische Instanzen stattgegeben werden.
Die Akademie der Künste fordert einen humanen und rechtsstaatlichen Umgang mit Julian Assange.

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14. – 20. Juni 2019 : 20. poesiefestival berlin in der Akademie der Künste

Das 20. poesiefestival berlin findet vom 14. bis zum 20. Juni 2019 in der Akademie der Künste statt. Im Haus am Hanseatenweg werden 150 Künstlerinnen und Künstler aus 25 Ländern erwartet. Unter dem Motto „Endlich Zeit für Sprache“ verbindet das Festival Poesie mit Kunst, Theater, Performance, Musik, Film und digitalen Medien.
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Abfallprodukte der Liebe – Die Akademie der Künste Berlin zeigt eine Ausstellung über Leben, Werk und Freundschaft dreier Künstler

Elfi Mikesch, Rosa von Praunheim und Werner Schroeter sind die Themen der am 17. Mai eröffneten Ausstellung. Sehr bewusst wählte man den Tag, welcher dem Kampf gegen Homophobie gewidmet ist.

Die drei Künstler eint ihre teils freundschaftliche, teils amouröse, teils arbeitsbedingte Beziehung untereinander. Alle waren sie mindestens eine Zeitlang Teil der (West-)Berliner Subkultur, alle liebten, teils oder ausschließlich, gleichgeschlechtlich, alle waren sie Filmschaffende, wenngleich auch alle weit darüber hinaus künstlerisch tätig.
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Rétrospective Straub et Huillet à l’Akademie der Künste de Berlin

Les cinéastes Danièle Huillet (décédée en 2006) et Jean-Marie Straub (qui a reçu un Léopard d’honneur au festival de Locarno 2017) ont pendant presque 50 ans de travail commun bousculé le monde cinématographique, sa grammaire comme son public ou ses critiques, sans jamais dérogé à leur éthique personnelle et artistique. Cette radicalité s’est heurtée aux systèmes de production et de distribution, sans pour autant freiner ni leur créativité ni leur volonté de réalisation. Leur œuvre, généralement considérée comme hermétique, trouve dans cette rétrospective une occasion de s’ouvrir au public dans son exhaustivité, forme qui, comme nous le faisions remarquer pour la rétrospective de Tsai Ming-lian permet de mieux appréhender le cheminement artistique – et ici également de positionnement politique dans l’art – des cinéastes.
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Filmretrospektive Danièle Huillet und Jean-Marie Straub in der Akademie der Künste – Berlin

Im Rahmen der Ausstellung „Sagen Sie´s den Steinen“ (14.09. bis 19.11.2017) in der Akademie der Künste zeigt die vollständige, chronologisch angeordnete Retrospektive des Werks von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub. Filme, die in Berlin seit 27 Jahren nicht zu sehen waren, sowie viele, die hier noch nie gezeigt wurden. Das Programm beginnt am 15. Oktober in der Akademie der Künste am Hanseatenweg und wandert bis zum 5. November chronologisch durch die Kinos Brotfabrik (19. bis 23.10.), Zeughauskino (25.10. bis 3.11.) und fsk (4. und 5.11.).
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