Die Akademie der Künste in Berlin fordert humanen und rechtsstaatlichen Umgang mit Julian Assange

Die Akademie der Künste zeigt sich besorgt um den Zustand von Julian Assange. Wie der Journalist, Publizist und Verleger in seiner unbegründet weiterlaufenden Isolationshaft im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh behandelt wird, zeigt ein Fehlen rechtsstaatlicher Standards.
Der bisherige gerichtliche Umgang mit Julian Assange ist ein Beispiel der Erosion demokratischer Grundwerte. Die zu erwartende Überstellung an US-amerikanische Gerichte mit dem dort neu geltenden Espionage Act wird weitreichende Konsequenzen für die Situation aller Journalistinnen und Journalisten weltweit haben, in der direkten Folge auch für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Künstlerinnen und Künstler. Bedroht ist nichts weniger als die Freiheit des Wortes. Julian Assange ist das Exempel, das statuiert wird, um eine Einschüchterung und Schwächung der vierten Instanz zu erwirken. Einem Angriff auf die Freiheit der Presse, der Wissenschaft und der Kunst darf nicht über vermeintlich demokratische Instanzen stattgegeben werden.
Die Akademie der Künste fordert einen humanen und rechtsstaatlichen Umgang mit Julian Assange.

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14. – 20. Juni 2019 : 20. poesiefestival berlin in der Akademie der Künste

Das 20. poesiefestival berlin findet vom 14. bis zum 20. Juni 2019 in der Akademie der Künste statt. Im Haus am Hanseatenweg werden 150 Künstlerinnen und Künstler aus 25 Ländern erwartet. Unter dem Motto „Endlich Zeit für Sprache“ verbindet das Festival Poesie mit Kunst, Theater, Performance, Musik, Film und digitalen Medien.
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Abfallprodukte der Liebe – Die Akademie der Künste Berlin zeigt eine Ausstellung über Leben, Werk und Freundschaft dreier Künstler

Elfi Mikesch, Rosa von Praunheim und Werner Schroeter sind die Themen der am 17. Mai eröffneten Ausstellung. Sehr bewusst wählte man den Tag, welcher dem Kampf gegen Homophobie gewidmet ist.

Die drei Künstler eint ihre teils freundschaftliche, teils amouröse, teils arbeitsbedingte Beziehung untereinander. Alle waren sie mindestens eine Zeitlang Teil der (West-)Berliner Subkultur, alle liebten, teils oder ausschließlich, gleichgeschlechtlich, alle waren sie Filmschaffende, wenngleich auch alle weit darüber hinaus künstlerisch tätig.
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Rétrospective Straub et Huillet à l’Akademie der Künste de Berlin

Les cinéastes Danièle Huillet (décédée en 2006) et Jean-Marie Straub (qui a reçu un Léopard d’honneur au festival de Locarno 2017) ont pendant presque 50 ans de travail commun bousculé le monde cinématographique, sa grammaire comme son public ou ses critiques, sans jamais dérogé à leur éthique personnelle et artistique. Cette radicalité s’est heurtée aux systèmes de production et de distribution, sans pour autant freiner ni leur créativité ni leur volonté de réalisation. Leur œuvre, généralement considérée comme hermétique, trouve dans cette rétrospective une occasion de s’ouvrir au public dans son exhaustivité, forme qui, comme nous le faisions remarquer pour la rétrospective de Tsai Ming-lian permet de mieux appréhender le cheminement artistique – et ici également de positionnement politique dans l’art – des cinéastes.
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Filmretrospektive Danièle Huillet und Jean-Marie Straub in der Akademie der Künste – Berlin

Im Rahmen der Ausstellung „Sagen Sie´s den Steinen“ (14.09. bis 19.11.2017) in der Akademie der Künste zeigt die vollständige, chronologisch angeordnete Retrospektive des Werks von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub. Filme, die in Berlin seit 27 Jahren nicht zu sehen waren, sowie viele, die hier noch nie gezeigt wurden. Das Programm beginnt am 15. Oktober in der Akademie der Künste am Hanseatenweg und wandert bis zum 5. November chronologisch durch die Kinos Brotfabrik (19. bis 23.10.), Zeughauskino (25.10. bis 3.11.) und fsk (4. und 5.11.).
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