Rencontres croisées avec la réalisatrice Ursula Meier et Stéphanie Blanchoud, actrice et co-scénariste de La Ligne

Présenté en compétition à la Berlinale 2022, le film sort enfin sur les écrans romands et français ce mercredi, avant l’Allemagne le 23 janvier et la Belgique le 1er février. La Ligne est un film d’une richesse infinie, avec cette particularité de ne jamais sur-expliquer les choses et de ne pas tomber dans les stéréotypes. Chacun∙e y trouve une, dix thématiques qui touchent, chacun∙e y trouve quelque chose d’intime à y picorer… et si d’aventure cela ne serait pas le cas, difficile d’y rester insensible, car le tout déferle comme un vague de l’écran vers le spectateur∙trice, de manière cathartique comme on se plaît à ressentir de nos jours, ou bien, selon les sensibilités, de manière négative : le cinéma, c’est cela aussi, pas besoin d’aimer un film, s’il vous submerge, même négativement, c’est qu’il atteint un angle mort de l’inconscient que peut-être les images percent mieux que les mots. (…)

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Sélection des 10 films préférés de l’année 2022 par nos trois critiques de cinéma– Auswahl der beliebtesten Filme des Jahres 2022 von unseren drei Filmkritiker*innen

Nos trois critiques maison, Firouz E. Pillet, Harald Ringel et Malik Berkati ont vus à eux trois des centaines (milliers ?) de films cette année, en festival et en projection de presse, dans tous les formats et les genres. La rédaction leur a demandé de faire une sélection de leurs films préférés, ils et elle ont râlé, car difficile de se tenir à 3 ou 4 films, mais ils et elle y sont arrivé·es ! Voici en français pour Firouz et Malik et en allemand pour Harald leurs choix.

Unsere drei Hauptkritiker*innen Firouz E. Pillet, Harald Ringel und Malik Berkati haben in diesem Jahr Hunderte (Tausende?) von Filmen gesehen, sowohl auf Festivals als auch in Pressevorführungen, in allen Formaten und Genres. Die Redaktion hat sie gebeten, eine Auswahl ihrer Lieblingsfilme zu treffen – sie haben gemeckert, weil es schwierig ist, sich auf drei oder vier Filme zu beschränken; irgendwie haben sie es aber geschafft! Hier ist ihre Auswahl auf Französisch für Firouz und Malik und auf Deutsch für Harald.
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Film:Schweiz  – vom 4. bis 10. April 2019 im BrotfabrikKino Berlin

Die zweite Ausgabe des Festivals, das das Schweizer Kino in Berlin präsentiert, findet Anfang April in Berlin statt. Teresa Vena, die Festivalleiterin, erklärt im Folgenden, was die Zuschauer erwartet.
Teresa Vena  –  um der Transparenz willen: Sie ist Redakteurin bei j:mag gewesen  –  hat immer behauptet, dass sie kein Fan von Frauenförderung in der Kultur durch die Suche nach proaktiver Geschlechterparität sei. Wir freuen uns, dass sie ihre Position geändert hat, wie aus ihrem Präsentationstext hervorgeht, in dem Frauen hervorgehoben werden. Für j:mag war das proaktive Handeln bei der Frauenförderung (in allen Bereichen) schon immer ein Thema, das wir in dieser Hinsicht immer verteidigt haben, und um durch die Position der beiden wichtigsten Festivals ein äusserst anschauliches Beispiel für die Frage wieder aufzunehmen: Wir sind mehr Berlinale (the « 5050×2020 » Pledge)  als das Festival de Cannes, das immer noch grosse Schwierigkeiten hat, sich mit dem Problem auseinanderzusetzen, und Frauen für etwas anderes als ein Juwel mit hochhackigen Absätzen auf seinem roten Teppich zu betrachten!

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Schweizer Macherinnen – Frauen vor und hinter der Kamera im Filmmuseum Potsdam, 26.7-28.9.2018

Seit den 2000ern tragen prämierte und publikumswirksame Filme von Frauen zu einem neuen Auf- und Umbruch im Schweizer Filmschaffen bei und sorgen nicht nur in der Eidgenossenschaft für einen Hype. Das Filmmuseum Potsdam gibt in den Sommermonaten mit einer Filmreihe einen Einblick in die Filmkultur und -geschichte der Schweiz. Die älteste heute noch bestehende Schweizer Filmgesellschaft, die 1924 gegründete Praesens-Film AG, trug massgeblich zur Blütezeit des Schweizer Kinos während der 1930er und 40er Jahre bei und verschaffte ihm internationale Geltung. Erneuerung erfuhr das Filmschaffen in der Schweiz besonders mit den nach 1960 entstandenen unabhängigen Filmen der Protagonist*innen des neuen Schweizer Films, die sich betont von den Produktionen der Praesens distanzierten. So spannt diese Filmreihe einen historischen Bogen von der Stummfilmzeit bis in die 2010er Jahre und stellt dabei Arbeiten von Filmemacherinnen sowie Filme über Frauen in der Schweiz in den Vordergrund.
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