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Berlinale special

Berlinale 2026Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale 2026 – Film d’ouverture consensuel pour un sujet brûlant : No Good Men de Shahrbanoo Sadat

Les films d’ouverture des grands festivals sont toujours délicats à programmer pour les directeur·ices artistiques et à chroniquer pour les journalistes. Censés être le coup d’envoi flamboyant qui annonce l’état d’esprit de la manifestation à venir, ils peinent souvent à contenter les festivalier·es, chacun·e ayant ses attentes : les photographes et le public veulent des étoiles sur le tapis rouge, les critiques du contenu, de l’artistique, ou même du pétaradant… Et à la fin, c’est souvent, au mieux, quelque chose d’assez fade, au pire, une catastrophe. (…)

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Berlinale 2025Cinéma / KinoCulture / KulturRecit / Bericht

Berlinale Special 2025 – Alles dabei: Von der Science Fiction-Grossproduktion bis zum politischen Dokumentarfilm

Der wohl teuerste Film im Programm war Mickey 17. Der koreanische Regisseur Bong Joon-Ho zeigt in seinem ScienceFiction-Film (dem Nachfolger des Oscar-gekrönten Parasite), wie weit es gehen könnte in der Zukunft und bleibt damit seinem Hauptthema, dem Humanismus und was passieren kann, wenn die Reichen und Mächtigen alles machen können, treu. Mickey Barnes (Robert Pattinson) muss vor Schuldeneintreibern fliehen und meldet sich zu einer Mission ins All, bei der ein entfernter Planet kolonialisiert werden soll. Er liest das Formular, das er unterschreibt, jedoch nicht, und wird so zu einem Expendable, einer Person, deren Gehirn gespeichert, der Körper getötet und im Feuer entsorgt und dann in einem Printer immer wieder ausgedruckt wird. Ein ideales Versuchskaninchen, mit dem man alles machen kann. (…)

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Berlinale 2025Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale 2025 – Berlinale Special: Die Morde von Hanau im Licht anhaltenden Rassismus in Deutschland

Wieder finden Gedenkfeiern statt die Verbesserung und Aufklärung versprechen. Die Hinterbliebenen der Mordopfer empfindet dies vor allem als Trauerfeiertourismus. Eine Gedenkfeier wurde ohne ihre aktive Organisationsteilnahme geplant, am Ort der Gräber der Getöteten. Sie selbst wurden lediglich eingeladen, daran teilzunehmen. (…)

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Berlinale 2024Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale 2024 – Special: Genrefilme, Arthaus und Dokumentationen

Die Sektion Special war auch in diesem Jahr das Auffangbecken für Produktionen, die einen grossen Unterhaltungswert für ein breiteres Publikum bieten, aber auch verschärfte Arthausfilme a la Tsai Ming- liang und grössere Dokumentarfilme à la Nicolas Philibert, der im letztem Jahr den goldenen Bären gewann. Das auch hier nicht alles wirklich gut war ist schade. (…)

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Berlinale 2023Cinéma / KinoCulture / KulturRecit / Bericht

Berlinale 2023 – Bericht aus der Sektion Berlinale Special

In diesem Jahr eröffnete das Festival nicht mit einem Film im Wettbewerb, sondern mit einem Film vom Special. Das Sammelbecken für Filme für ein grösseres, normales Kinopublikum, Dokumentarfilme und in diesem Jahr auch mehrere Genrefilme. She Came To Me von Rebecca Miller (hier die Kritik von Malik Berkati auf Französisch) war ein Opener, den Festivals gerne zur Eröffnung haben. Eine harmlos, nette Geschichte mit mehreren Stars, die auch persönlich anwesend waren und zumindest für das eine oder andere Schmunzeln sorgten. Ein Komponist mit Schreibblockade (Peter Dinklage) muss in einigen Wochen eine neue Oper abliefern. Auch seine Ehe läuft nicht wirklich toll (die Ehefrau wird von Anne Hathaway gespielt). Als er beim Gassigehen mit dem Hund eine Schlepperkapitänin (Marisa Tomei) trifft, die sofort auf ihn steht und mit ihm schläft, wird  dies zu seiner neuen Oper. Doch nun wird er seine Muse nicht mehr los. Ein hübscher Film, nicht mehr und nicht weniger. (…)

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Berlinale 2023Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale Special 2023 : Infinity Pool – Ein Horrortrip in die Abgründe der menschlichen Psyche

Brandon Cronenberg schickt sich an die Nachfolge für Filme im Stil seines Vaters David Cronenberg anzutreten. Der Regisseur hatte neben zwei Kurzfilmen 2012 mit seinem nicht sehr überzeugenden Langfilmdebut Antiviral begonnen, wie sein Vater Filme zu machen, die immer auch dem Genre Bodyhorror zuzuordnen sind. 2020 folgte Possessor, der sein Potenzial zeigte. Mit Infinity Pool ist ihm nun eine gute Mischung aus Science Fiction, Horror und dem psychologischen Porträt eines Mannes in einer Extremsituation gelungen. Dies ist an einigen Stellen, wenn man eher von harmloserem Gemüt ist, sehr blutig und unangenehm anzusehen. (…)

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Berlinale 2022Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale 2022 – Berlinale Special: Incroyable mais vrai (Incredible but true) von Quentin Dupieux

(..)In seinem neuen Film Incroyable mais vrai  werden zwei Geschichten verwoben, denen das Thema Jugendwahn und das nicht gute Umgehen mit dem Altern das Thema sind. Alain (Alain Chabat, bereits Hauptdarsteller in Réalité) und seine Frau Marie (Lea Drucker), ein in die Jahre gekommenes Ehepaar, wollen sich ein neues Haus kaufen. Als der Makler ihnen sagt, es hätte einen Mehrwert, sind sie kurz erstaunt, nehmen es aber schnell als Wahrheit zur Kenntnis: durch eine Falltür im Keller gelangen sie wieder in dieselben Räume des Hauses, aber 12 Stunden in der Zukunft und 3 Tage jünger als zuvor. Also ein Haus mit eingebauter Zeitmaschine.(…)

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Berlinale 2022Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale 2022 – Berlinale Special: Occhiali neri (Dark Glasses) – Die Rückkehr des Giallos

(…) Und nach zehn Jahren nun diese furiose Rückkehr zum Giallo. In Rom geht ein Mörder an Luxus-Prostituierten um. Während einer Sonnen-Eklipse wird Diana (Ilenia Pastorelli) zu seiner auserkorenen Beute. Auf der Flucht vor ihm rast sie in ein anderes Auto, was den Tod der Eltern des kleinen chinesischen Jungen Chin (Xinyu Zhang) zur Folge hat. Sie selbst verliert dabei ihr Augenlicht und wird blind. Als sie Chin im Waisenhaus bei Nonnen eine Uhr schenken will, will der Junge erst nichts mit ihr zu tun haben. Aber dann reisst er aus und versteckt sich bei ihr zuhause (…)

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Berlinale 2021Cinéma / KinoCulture / KulturForum citoyen / Bürgerforum

Berlinale 2021 – Berlinale Special : Courage du Biélorusse Aliaksei Paluyan nous entraîne dans le cœur battant de la résistance pacifique – Entretien avec le cinéaste

Le documentaire d’Aliaksei Paluyan s’ouvre sur des images de manifestations réprimées violement, il semble qu’il y a des morts et disparus. On se dit, tiens, les images semblent un peu passées de couleurs, les gens n’ont pas tout à fait l’allure de ceux d’aujourd’hui et puis tout à coup apparaît à  l’écran Loukachenko jeune ! Et on réalise que ces images n’appartiennent pas à la collection de celles que l’on voit dans nos journaux télévisés depuis août 2020 avec l’élection truquée qui vaut au pays d’immenses manifestations violemment réprimées depuis lors ainsi que le départ en exil des principales figures de l’opposition qui n’ont pas encore été arrêtées, mais fait partie de l’iconographie socio-politique de la Biélorussie depuis l’arrivée de son président-dictateur en 1996 !
Le décor est planté : la résistance à l’oppression ne date de l’été passé mais dure depuis 25 ans et nous allons suivre les manifestations récentes dans le sillage de Maryna Yakubovich, Pavel Haradnizky et Denis Tarasenka qui, il y a quinze ans, frustrés par le régime autoritaire, ont quitté le théâtre d’État de Minsk pour se produire dans le tout nouveau Théâtre libre du Belarus, avec la désobéissance civile comme impératif moral. Parallèlement aux manifestations, Aliaksei Paluyan nous fait entrer dans l’univers fascinant des répétitions – avec un metteur en scène en exil, Nokola Kalezine, qui les dirige à travers Skype –  et des représentations de la pièce jouée actuellement sur les femmes et la prison dans le Belarus contemporain, ainsi que des incises dans la vie privée des actrices et acteurs, témoignages précieux de leurs idéaux, mais aussi de leurs doutes et de leurs interrogations légitimes sur la limite qu’ils et elles doivent poser à leur courage.
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Berlinale 2021Cinéma / KinoCulture / Kultur

Berlinale 2021 – Berlinale Special: The Mauritanian (Der Mauretanier): Spotlight auf das Guantanamo-Gefängnis

Dieser Film beruht auf einer wahren Geschichte. Dieser Satz taucht mittlerweile bei extrem vielen Filmen im Vorspann auf, aber nur selten stimmt dies wie in diesem Fall. Regisseur Kevin Macdonald ist sowohl beim Spielfilm (Der letzte König von Schottland, State of play) als auch bei Dokumentarfilmen (Ein Tag im September, Marley) dafür bekannt, das er vor politischen Themen, auch wenn sie unpopulär sind, nicht zurückschreckt. Diesmal nimmt er sich der Geschichte des Mauritaniers Mohamedou Ould Slahi an, der kurz nach den Attentaten von 9/11 auf einer Hochzeitsfeier verhaftet wird und zunächst bis 2005 spurlos verschwindet. Der französische Schauspieler Tahar Rahim (Ein Prophet, Le Pari- Das Vergangene) spielt diesen Mann virtuos, ja man denkt, er ist der Inhaftierte.
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